Galerie Judith Andreae

News

  • Gudrun Kemsa | HITTING PUBERTY EPISODE 3


    21. Juni bis 25. Juli 2021 Im Rahmen des Jubiläumsprogramms Hitting Puberty - 15 Jahre Stiftung IMAI präsentieren junge Künstler*innen aus dem Distributionsprogramm der Stiftung eigene Arbeiten in Bezug zu historischen Videos aus dem IMAI-Archiv, die für ihre persönliche Entwicklung wegweisend gewesen sind. Gudrun Kemsa zeigt dabei ihre Arbeit Merry-go-round (2001), die zusammen mit Marcus Maida entstand. Das Screening Programm mit Arbeiten von Gudrun Kemsa, Marcus Maida und Marcel Odenbach stellt seine Beobachtungen in Bezug zu globalen Wirtschaftskreisläufen, die vom blinkenden Karussell der kapitalistischen Unterhaltungsindustrie bis zum brutalen Teufelskreis des Kolonialismus reichen.
  • Claudia Mann | Hab keine Angst vor mir


    Claudia Mann (*1982 Wuppertal) zählt zu den aufregendsten und ernsthaftesten Bildhauerinnen der neuen Generation. Immer wieder befragt sie die Skulptur nach ihrem Wesenskern und ihren Grenzen. Dabei entwickelte sie die zentrale These „Sculpture is Ground“, ausgehend von der Erkenntnis, dass beim Arbeiten mit dem Boden als Basismaterial jede Negativform zugleich als Positivform erscheint und daher keine Wertung zugunsten des einen oder anderen vorzunehmen ist. Claudia Mann, "Hab keine Angst vor mir", MMK, Passau. Eröffnung 16. Juli ab 10 Uhr. Laufzeit: bis 3. Oktober 2021.
  • Lea Grebe |Transformation


    9.7.–3.9.2021 Lea Grebe "Transformation", Ausstellung im ITO Freier Projektraum Stuttgart Lea Grebe beschäftigt sich mit der Betrachtung von Natur an der Schnittstelle zu Wissenschaft und Technologie. Insekten stehen in ihren Arbeiten exemplarisch für die uns umgebenden Lebewesen und die durch sie belebten Ökosysteme. Ihre Arbeiten reflektieren zudem Techniken der Archivierung und Präsentation in Museen - fasziniert von der unmöglichen Erreichbarkeit einer wahren Ordnung der Dinge, wirkt der Systematisierungswille des Menschen verzweifelt gegenüber der entropischen Unordnung allem Natürlichen. An Insekten lässt sich das Interesse des Menschen an der Natur auferlegten Ordnungen spiegeln und untersuchen. Der Guss der einzelnen Tiere und Pflanzen in Bronze verweist auf eine Wiederaufbereitung von Natur, welche die lebende Flora und Fauna zu Relikten der Konservierung und Musealisierung transformiert. Bei der Fokussierung und Überstilisierung einzelner scheinbar unbedeutender Lebewesen geht es auch um die Suche nach einem neuen ökologischen empathischen Denken und einem neuen sensitiveren Zugang zu unserer Umwelt. Zentral für Grebe ist der Begriff der Transformation. Ein Zustand, der die Möglichkeit und Hoffnung auf Veränderung in sich birgt.
  • Lukas Glinkowski |SHOTGUN WEDDING


    Lukas Glinkowski & Arno Beck 08.07.2021 – 15.08.2021 Shotgun Wedding, Kanya & Kage Art Space, Berlin Ausstellungseröffnung am 8. Juli 2021 ab 18 Uhr. Der Begriff „Shotgun Wedding“ steht eigentlich für eine erzwungene Hochzeit und wird umgangssprachlich auch für das Zusammenbringen zweier ungleicher Komponenten verwendet. Ein Ausdruck für unfreiwillige oder unpassende Paarungen oder Zusammenschlüsse wie Wikipedia sagt. Und insofern eigentlich ein unpassender Titel für die Ausstellung zweier junger Maler, die sich ganz freiwillig zusammengetan haben, um ihre Bilder gemeinsam auszustellen und miteinander in Dialog zu setzen. Unpassend auch, wäre da nicht der Humor und Wortwitz den Beck und Glinkowski miteinander teilen und hier als bindendes Glied nutzen. Das Titelbild zur Ausstellung greift die Idee auf, indem die Künstliche Intelligenz Becks Bild auf Glinkowskis überträgt und so eine neue Einheit aus zwei Bildern erstellt.
  • JOHANNES BRUS | PALIPMSEST II SKULPTUREN & FOTOGRAFISCHE ARBEITEN


    Der Kunstverein Schieder-Schwalenberg lädt zur Jahresausstellung "Internationale Positionen" des Künstlers Johannes Brus ins Robert Koepke Haus (Polhof 1) ein. Gezeigt werden Fotografien und Skulpturen. Ausstellungsbeginn ist am Sonntag, 4. Juli, von 14 bis 17.30 Uhr. Die Ausstellung ist dann bis zum 5. September dienstags bis sonntags von jeweils 14 bis 17.30 Uhr zu sehen.
  • Stefanie Brehm | SÄULEN


    Museum Schloss Ratibor in Roth zeigt im Juli und August große Keramik-Säulen von Stefanie Brehm in einer Einzelausstellung. Die Eröffnung ist am Freitag, den 02.Juli 2021 um 18.30 Uhr. Die Künstlerin wird an dem Abend anwesend sein. Ausstellungsdauer: 03.07. - 29.08.2021 Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr
  • *UND DAS IST AUCH GUT SO | in der Monopol


    Benjamin Freund: Kunst aus ostdeutschen Akademien "Viele Ausstellungsmacher sind auf dem Ost-Auge blind." Eine Bonner Galerie zeigt eine Gruppenschau, bei der ausschließlich Absolventinnen und Absolventen ostdeutscher Kunstakademien zu sehen sind. Ist dieses Label sinnvoll? Ein Gespräch mit Kuratorin Katja Andreae. https://www.monopol-magazin.de/viele-ausstellungsmacher-sind-auf-dem-ost-auge-blind?slide=0
  • LAURA GIESDORF | SECRETION WINDOW


    Die Galerie Judith Andreae freut sich erstmals die Videoinstallation "Secretion Window" der Künstlerin Laura Giesdorf auf dem Innenhof präsentieren zu können. Besuchen Sie uns für ein Late Night Screening auf dem Hof der Galerie. Freitag, 28. Mai + Samstag, 29 Mai, jeweils von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr. Die Galerieräume sind ebenfalls geöffnet und Sie haben die Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung *UND DAS IST AUCH GUT SO zu sehen.
  • LUKAS GLINKOWSKI | Maybe I am barking up the wrong tree. But we will see!


    In seiner ersten umfassenden Monografie eröffnet Lukas Glinkowski Einblicke in seine Bilderwelt. Eindrücke und Begegnungen des alltäglichen Lebens komponiert er im Atelier malerisch neu. So entsteht ein visuelles Mash-up: Zitate aus der Kunstgeschichte, Comics, Figuren finden sich auf ungewöhnlichen Bildträgern wie Raufaser, Fliesen oder Spiegeln wieder. "Lukas Glinkowski - Maybe I am barking up the wrong tree. But we will see!", Künstlermonographie, erhältlich ab sofort im Hatje Cantz Verlag und bei der Galerie Judith Andreae.