Galerie Judith Andreae
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Francis Zeischegg

Francis Zeischegg: News

  • 01.10.2020

  • "Berlin Zimmer - Home Coming Artist", im Schloss Achberg, Ravensburg


  • Im Mittelpunkt der Werkauswahl stehen künstlerische Fragestellungen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Raum befassen bzw. selbst einen räumlich-skulpturalen Zugang suchen. Der Titel "Berliner Zimmer" ist deshalb durchaus doppeldeutig: Nicht nur werden aus den barocken Räumen des Schlosses nun die Kunst-Zimmer der Berliner. Das Berliner Zimmer selbst ist eine Anspielung auf eine Spezialität des Berliner Wohnungsbaus im späten 19. Jahrhundert: Ein großes, oft lichtloses Durchgangszimmer, das als Aufenthalts- und Empfangsraum diente. In der Gegenwart transformiert das Berliner Zimmer wiederum zur Metapher für einen Raum, in dem sich sämtliche Probleme der Gegenwart wie in einem Brennglas verdichten, egal ob in Politik, Kultur oder Gesellschaft. Soziale Spaltung, Diversität, Gentrifizierung, Transgression... wohin das Durchgangszimmer führt, bleibt offen. Noch bis zum 25. Oktober on view.

  • 01.03.2020

  • "AatW - All along the Watchtower", im Kunstverein Rosenheim


  • Die Ausstellung AatW bezieht sich auf den Song „All along the watchtower“, den Bob Dylan 1967 veröffentlichte. Knapp ein Jahr später stellte Jimi Hendrix seine völlig überarbeitet Interpretation dieses Songs vor – diese war revolutionär und galt als der erste Rocksong. Er spiegelte das Lebensgefühl der Generation von jungen US-Amerikanern wider, die in einen sinnlosen und ideologisch verbrämten Krieg geschickt wurden – den Vietnamkrieg. Nach 53 Jahren scheint dieser Songtext heute wieder an Aktualität zu gewinnen. Er handelt von dem Gefühl der Enge eines als unfrei empfundenen Lebens. Die zwei Protagonisten des Songs erleben sich als fremdbestimmt, sehen sich einer Kontrolle ausgeliefert, die nicht greifbar erscheint und derer sie sich nicht entledigen können.

  • 01.10.2019

  • "Geordnete Verhältnisse / Objekt, Installation, Sound", im Zentrum für Aktuelle Kunst, Berlin


  • Die Menschen und die Dinge ihrer Lebenswirklichkeit begegnen sich in Verhältnissen, die von Ordnungen, Systemen und Klassifizierungen geprägt sind. Sie bieten Sicherheit und ermöglichen kalkulierbare Orientierung in nahezu allen individuellen wie sozialen Zusammenhängen und Räumen. Sobald jene Ordnungen gestört werden, entsteht ein Potenzial der Unsicherheit und führt zu einer neuen, bisweilen ebenso befreienden wie bedrohlichen Wahrnehmung unserer Umwelt. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung arbeiten mit gleichermaßen einfachen wie subtilen Störungen und Umkehrungen unserer selbst entwickelten Systeme: Blicke gerinnen zu Bildern, äußere Klänge definieren plötzlich den Innenraum und die sichere Maßstäblichkeit unserer Lebensverhältnisse geht in sich auflösenden Raumkonzeptionen verloren.

Francis Zeischegg: Werk

Francis Zeischegg: Vita

Francis Zeischegg
Geboren 1956 in Hamburg
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  • lebt und arbeitet in Berlin

  • seit 2015

  • Dozentin an Bauhaus Universität Weimar

  • 2013 - 2015

  • Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin

  • 2011 - 2013

  • Dozentin an der Universität Bielefeld

  • 2010 - 2011

  • Gastprofessur an der Bauhaus Universität Weimar

  • 2005 - 2008

  • Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin

  • 2003 - 2004

  • Gastprofessur der Kunsthochschule Berlin Weißensee

  • 1990

  • Meisterschülerin von Prof. Raimund Girke

  • 1983 - 1990

  • Studium an der Hochschule der Künste Berlin

Stipendien und preise
  • 2006 - 2007

  • Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn

  • 2003 - 2004

  • Arbeitsstipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin

  • 2001

  • Buchproduktion gefördert durch das Literaturhaus, Berlin

  • 1996

  • Postgraduiertenprogramm Goldrausch KünsterInnenprojekt, Berlin

  • 1991 - 1993

  • Nachwuchsförderungsstipendium, Berlin

Einzelausstellungen
  • 2017

  • ‚view control’, Galerie Judith Andreae, Bonn

  • 2016

  • ‚Zwischenrevier’, Jagd- und Fischereimuseum, München

  • 2014 - 2015

  • ‚Target’, Galerie Vincenz Sala, Berlin

  • 2014

  • ‚Leerstellen’, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

  • 2013

  • ‚Field of Vision’, Galerie Judith Andreae, Bonn

  • 2011

  • ‚The Edge of Vision’, Kunstverein Berlin Tiergarten, Galerie Nord, Berlin

  • 2010

  • ‚Reality looks back at me’, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

  • 2009

  • ‚Orientieren 02’, Galerie Raskolnikow, Dresden

  • 2008 - 2009

  • ‚Ableger’, Mies van der Rohe Haus, Berlin Hohenschönhausen, Weißensee, Partzipatorisches Gartenprojekt im Außenraum, Berlin

  • 2007

  • ‚lookout – mobile Konstruktion’, A-Trans-Pavillon, Hackesche Höfe, Berlin

  • 2004

  • ‚so wohnen wir wandernd’, Kunstbank Berlin, Galerie der Senatsverwaltung für Kultur und Wissenschaft Berlin

  • 2002

  • ‚Point of view – 1996-2002 retrospektiv / realisierte und nicht realisierte Konzepte für Kunst im öffentlichen Raum’, Gehagenforum, Berlin

  • 2001

  • ‚Spieleräume’, Albrecht Dürer Gesellschaft, Kunstverein Nürnberg

  • 1995

  • ‚Mauerwerk’, Galerie Christian Gögger, mit Josef, Felix Müller, München

Gruppenausstellungen
  • 2020

  • ‚Wald. Wolf. Wildnis‘, Neue Galerie im Haus Beda, Bitburg

  • ‚Berliner Zimmer | Homecoming Artists‘, Schloss Achberg, Ravensburg

  • ‚All along the watchtower‘, Kunstverein Rosenheim e.V.

  • ‚TOR 111 TOR TOR TOR', 20 Jahre Kunst- und Projekthaus Torstrasse 111, Berlin

  • 2019

  • ‚Geordnete Verhältnisse / Objekt, Installation, Sound‘, Zentrum für Aktuelle Kunst, Zitadelle, Berlin

  • ‚Norm und Standart‘, Neurfert-Haus, Gemeroda, Weimar

  • 2018

  • 'Waldarbeiten', gemeinsam mit Nanne Meyer und Andrea Zaumseil, Galerie Nord - Kunstverein Tiergarten, Berlin

  • 2017

  • 'Skills', Kunsthalle Brennabor, Brandenburg

  • 2015

  • ‚Jäger und Sammler in der zeitgenössischen Kunst’, Villa Merkel, Esslingen

  • 2014

  • ‚Kleinformat’, Galerie Judith Andreae, Bonn

  • ‚Jäger und Sammler in der zeitgenössischen Kunst’, Museum Morsbroich, Leverkusen

  • 2013

  • ‚Kunst jetzt draußen’, Kunstverein Tiergarten, Berlin

  • 2012

  • ‚paperfile 8’, OQBO auf der Preview, Berlin

  • 2011

  • ‚Handlungsmuster zur Wertschaffung’, Studio im Hochhaus, Berlin

  • ‚Nur Arbeit und kein Spiel macht dumm’, Galerie Raskolnikow, Dresden

  • ‚Raum : Selbst’, Museum – House of Arts BRNO

  • 2009

  • ‚Haischaimai’, Galerie OQBO Berlin

  • ‚Complete Control’, Kunstverein Göttingen

  • 2007

  • ‚Art goes Heiligendamm – Ausstellungscamp zum G8 – Rostock

  • 2004 - 2005

  • ‚spacing – Dimensionen des Raums’, Galerie Nord, Kunstverein Berlin – Tiergarten, Berlin

  • 2003

  • ‚Das Atmen der Stadt’, Haus am Waldsee, Berlin

  • 1996

  • ‚Goldrausch VII’, Martin-Gropius-Bau, Berlin

  • & viele nationale und internationale Projekte

  • KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM (Auswahl)

  • 2006

  • ‚Gedenkstätte für die ermordeten Juden am Michelsberg in Wiesbaden’, zusammen mit S. Trauma, Berlin und weitere Partner, Wiesbaden

  • 1997 - 2015

  • ‚Jagdschutzholzstapel zur Beobachtung von Wilderern’ Museum Haus am Waldsee, Park, Berlin (Erneuerung 2005)

In Sammlungen vertreten
  • Museum Haus am Waldsee, Berlin

  • Kupferstichkabinett, Berlin

  • Museum Morsbroich, Leverkusen

  • viele weitere öffentliche und private Sammlungen

Francis Zeischegg: Texte

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  • Francis Zeischegg - Getarnte Blickverhältnisse von Stefan Römer


    "Was die künstlerischen Arbeiten von Francis Zeischegg so interessant macht, ist ihre gewitzte Präsentation spezifischer Blickmaschinen. Sie stellt einen kleinen, einachsigen Anhänger mit Plane in den Ausstellungsraum, der mit einem Stapel Holzstämmen beladen ist. Zunächst vermutet man, dass es sich um eine trompe-l’oeil-artige Skulptur handelt, die den Transport von Holz persifliert. Die Arbeit „Spion, Holztransport“ (20112007) ist jedoch ein getarnter Beobachtungsposten. ..." entstanden für essentials#11

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  • Hinsehen! - Martina Padberg und Studenten der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


    "Kunstwahrnehmung beginnt mit einem neugierigen Hinschauen und Betrachten. Dann erst schließt sich der Prozess des intellektuellen Befragens, Nachdenkens, Vergleichens oder Einordnens an. In der Moderne haben Künstlerinnen und Künstler in vielfacher Hinsicht daran gearbeitet, dieses Nacheinander von Anschauung und Deutung in eine produktive Spannung zu bringen – durch Formen der Abstraktion, die dem Auge keine Brücke mehr zur Welt der Dinge bietet. Oder aber – gerade in einem gegenläufigen und doch verwandten Sinne – indem das Kunstwerk vom Alltagsgegenstand gar nicht mehr unterscheidbar ist. ..." entstanden für essential #11

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  • Eröffnungsrede VIEW CONTROL von Martin Pfahler


    "Sehr verehrte Damen und Herren, Liebe Gäste der Galerie, bevor ich mich mit einigen Fragen an die Künstlerin Francis Zeischegg selbst wende, möchte ich zur Einführung ein paar Gedanken zur aktuellen Auswahl und zu der vorangestellten Thematik schildern. Als ich den Titel der Ausstellung view control zum erstenmal las, war mein spontaner Impuls eine Irritation. [...]"

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  • Pressemitteilung VIEW CONTROL Francis Zeischegg


    "Mit „view control“ präsentiert die Galerie Andreae zum zweiten Mal die Berliner Künstlerin Francis Zeischegg in einer Einzelausstellung. Zu sehen sind neue Zeichnungen, Wandarbeiten, Modelle und Objekte.  Die Künstlerin verweist in view control auf reale und virtuelle Blickkonstruktionen und Sichtweisen. [...]"

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  • Pressemittelung FIELD OF VISION Francis Zeischegg


    "Gezeigt werden Installationen und Zeichnungen der in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerin. Sie stellt in all ihren Arbeiten grundlegende Fragen nach der Wahrnehmung des Menschen im Raum, in der Stadt oder wo Immer er lebt und agiert. [...]"

Francis Zeischegg: Presse

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  • Francis Zeischegg - VIEW CONTROL


    Bonner Generalanzeiger, 19. Juli 2017 "Das Geheimnis des Knollenkümmels. Bonner Ausstellungen: Deva Wolfram im Kunstraum 21, Francis Zeischegg bei Andreae."

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  • Francis Zeischegg - FIELD OF VISION


    Rhein.Zeitung, March 18th 2013 "Francis Zeischegg zeigt Arbei

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Francis Zeischegg: Videos




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